INTRO:


Die Künstlergruppe PARADOX wurde in Deutschland auf Initiative von B.J. Antony im Jahr 1996 als ein freier Zusammenschluss bildender und darstellender Künstler gegründet, um gemeinsam Ausstellungen und umfangreiche Kunstprojekte durchzuführen. Insgesamt sind unter dem Dach von PARADOX mehr als 100 internationale Künstler organisiert, die ein vielfältiges Spektrum aktueller, zeitgenössischer Kunst repräsentieren.

PARADOX矛盾艺术家团体由B.J. Antony 先生1996 年在德国创建。该艺术团体由多位美术家及表演艺术家组成,旨在于共同举办各类型展览和广泛加强多种艺术项目合作。到目前为止已有来自于不同国家的100 位艺术家先后参与过矛盾艺术家团体举办的各种艺术活动,他们代表了当代艺术的一个多彩层面。

Initiated by B.J. Antony the artist group PARADOX was founded 1996 in Germany as association of fine and performing artists to accomplish common exhibitions and extensive art projects. Under the name of PARADOX operate more than 100 artists from different countries. They represent a versatile spectrum of current contemporary art.

Zu den vorrangigen Zielen von PARADOX zählt der internationale Kulturaustausch mit China, die einander fremden Kulturen zu verbinden, die unterschiedlichen Sichtweisen östlicher wie westlicher Kunst den Menschen in beiden Ländern nahe zu bringen und Brücken der Verständigung zwischen den verschiedenartigen Welten und Mentalitäten zu spannen.

PARADOX矛盾艺术家团体的重要任务之一便是通过艺术传播推动国际文化交流。在遥远的东方他们首先选择了中国作为艺术文化交流的合作伙伴。至此东西方文化的不同理念在艺术的氛围中显得不再陌生。矛盾艺术家团体为对不同国家间的价值观念和人文思想的相互了解与沟通架起了桥梁。

The cultural exchange with China is of prime importance for the artist group PARADOX. The intention is to connect cultures strange to each other, to make the different views of life in eastern and western art accessible to the people in both countries and to build a bridge of understanding between the heterogenous worlds and mentalities.

Unser ganz besonderer Dank gilt der Künstlerin Gu Yingzhi, Vorsitzende des Huacui Forschungsinstituts für Kunst und Kalligrafie in Tianjin, die als Art-Director PARADOX unsere Ausstellungen in China möglich macht und unterstützt.

最后要特别感谢天津华萃书画艺术研究会会长、矛盾艺术家团体艺术社长、著名画家顾颖之女士,她的大力支持为此次本团体在中国的展览做出了不可替代的贡献。

Our very special thanks go to the artist Gu Yingzhi, president of the Huacui Artistic Research Association Tianjin, who enables and supports as art director PARADOX our exhibitions in China.

 

 

 

 

 
 
 
 
 
Gu Yingzhi in Berlin
Abordnung PARADOX in Tianjin
von links: Sven Kanje, B.J. Antony, Manfred Schaller
 

Konzept:


PARADOX - Art Exchange® wurde 1996 gegründet und bildet einen losen sprich freien Zusammenschluss von internationalen, zeitgenössischen Künstlern, die mit wechselnder Besetzung an verschiedenen Ausstellungen oder Projekten teilnehmen.

PARADOX - Art Exchange ® versteht sich als autonome Interessengemeinschaft von Künstlern, die zusammen ausstellen, organisieren, arbeiten sowie als Solidargemeinschaft umfangreiche Kunstprojekte durchführen.

PARADOX - Art Exchange ® dient als Vermittlungsstelle zwischen Künstlern und an Kunst interessierten Privatpersonen, Firmen, öffentlichen Einrichtungen oder Galerien. Aus den weit reichenden Verbindungen der Künstlergruppe kann nahezu jedes Anliegen in jedwede aktuelle Kunstrichtung erfüllt werden.

PARADOX - Art Exchange ® vereint allerlei Kreativität unter einem Dach: Malerei, Skulpturen, Holzschnitt, Installation, Lithografie, Fotografie, Kalligrafie, Wandmalerei, Auftragsarbeiten, Lesungen, Musikkompositionen, Kunstvideos, Multimediashow, Web-Site-Gestaltung, Kabarett, Performance, Theater, Tanz: dies alles und noch viel mehr ist im Bereich der bildenden wie darstellenden Künste ist möglich.

PARADOX - Art Exchange ® reflektiert ein umfangreiches Spektrum an Kunst. Der Grundgedanke ist, innerhalb von Kunstprojekten zwischen all den Kultursprachen, die sonst eher für sich bestehen, die Grenzen fließen zu lassen, die verschiedenen Bereiche nicht nur der bildenden, sondern auch der darstellenden Künste zusammen zu bringen, damit sie einander anregen und verstärken. Die Künstler verwirklichen Vorstellungen über die Ideen hinaus, die an der Wurzel entstehen. Kunst IST grenzenlos. Künstler spiegeln Gedanken, Fantasie und Träume in die Realität.

PARADOX - Art Exchange ® hat sich durch ungewöhnliche Projekte im alltäglichen Rahmen zu eigen gemacht, die Kunst wieder direkt zum Menschen zu bringen. Als greifbares Handwerk, verständlich, anregend, diskussionswürdig, aber auch fantastisch, abgehoben, originell und mit einer Spannbreite, die individuellen Gedanken weiten Raum bieten.

PARADOX - Art Exchange ® ist offen für Sponsoren aus Privatleben oder Wirtschaft, die ein bestimmtes Kunstprojekt oder Künstler fördern wollen. Sie werden ein positives Umfeld vorfinden, in dem sich ihr Name sehen lassen kann.

PARADOX - Art Exchange ® wird nach außen durch ihren Kurator B.J. Antony vertreten.

Contact: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kleine Anmerkung: seit nun fast 20 Jahren führt PARADOX inzwischen Ausstellungsprojekte auf hohem Niveau durch, die Veranstalter wie Besucher gleichermaßen begeistern.

 

Entwicklung:


Gleich nach der Gründung führt PARADOX zunächst Ausstellungen in der Hotelkette „Blattl´s“ in München, Berlin und Frankfurt durch. Alle Flure in sämtlichen Stockwerken werden mit Bildern bestückt, vierteljährlich findet in jedem Hotel eine Vernissage statt, die jeweils einen wechselnden Kreis von Künstlern besonders vorstellt. Schon damals bietet PARADOX zu den Eröffnungen verschiedene Rahmenprogramme an. Nähere Details finden sich in der Chronik, im Moment noch auf der alten Webseite.

 

 

1998 startet das erste große Kunstfestival unter dem Motto „Kunst ist eine Insel“ auf der Nordsee-Insel Helgoland mit einem umfangreichen Programm bildender wie darstellender Künstler in Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Aus dem Konzept: die Künstler der internationalen Künstlergruppe PARADOX verwandeln Helgoland unter dem Motto „Kunst ist eine Insel“ in eine lebendige Galerie. Ausstellungen an den verschiedensten Orten im Innen- wie Außenbereich auf der gesamten Insel machen den roten Felsen zu einem Gesamtkunstwerk, das der Besucher sich im wahrsten Sinne des Wortes erwandern kann. Bildende Künstler mit Gemälden, Grafiken, Holzstichen, Collagen, Lithografien, Radierungen, Fotoarbeiten, Keramiken, Skulpturen, Installationen, kinetischen Objekten, Mal-Kreativ-Bildhauerkursen und vielen weiteren schöpferischen Ideen schaffen in Verbindung mit darstellenden Künstlern mit Musik, Performance, Tanz, Lesung und anderen besonderen Auftritten ein einzigartig kulturelles Erlebnis, das in dieser homogenen Form nur auf der Insel Helgoland geboten werden kann. „Kunst ist eine Insel“ steht hier auf dem begrenzten Raum der trutzigen Insel in den Weiten des rauen Meeres als Symbol für die grenzenlose Erfahrung der Kunst, die wie ein Fels in der Brandung des Lebens steht. Vermittlung zeitgenössischer Kunst aus den verschiedensten Genres als Kulturaustausch direkt zum Menschen auf der Insel, den Helgoländern ebenso wie den zahlreichen Feriengästen, denen interessante und vielfältige Veranstaltungen geboten werden. Reflektion eines weiten Spektrums verschiedener, kreativ individueller Strömungen und Möglichkeiten aktueller bildender wie darstellender Kunst, innerhalb derer die verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten zwar im Einzelnen für sich stehen, sich aber im Gesamtkonzept verbinden. Angebot von Mal- und Kreativworkshops innerhalb derer Insulaner und Gäste aktiv an dem Geschehen teilnehmen können. Dauer insgesamt: zwei Monate.

 

Ebenfalls 1998 wird die Galerie in der Hummerbude PARADOX (Tiinerbuud 33) am malerischen Binnenhafen von Helgoland eröffnet. Bis heute stellen hier ständig Künstler aus, arbeiten vor Ort, bieten Kurse an und bereichern jede Saison mit ihren Aufenthalten die Kultur auf der Insel für die Insulaner und ihre Gäste.

In den folgenden Jahren zeigt sich PARADOX an verschiedenen Ausstellungsorten, wie dem „Congress Center Marburg“, der „Insoft AG Marburg“, dem Bistro-Café PARADOX in Garmisch-Patenkirchen oder mit der Kunstaktion „Mitten im Land“ in Osterode. Auch dies kann ausführlich in der Chronik angeschaut werden.

  Ausstellung InoSoft AG, Edgar Linner, Marburg 2000                     Ausstellung Garmisch-Partenkirchen, Eingang, 2001   

Ausstellung "Mitten im Land", Osterode 2002, Gruppenfoto                        Ausstellung Congress Center Marburg, Didillon, 2004     

Das Kunstfestival „Kunst ist eine Insel“ veranstaltet PARADOX in eigener Regie nochmals in den Jahren 2001, 2004 und 2006. Zu den beiden letzten Veranstaltungen gibt es Videos auf youtube, einfach Jahreszahlen anklicken. Leider können dort nur Beiträge bis maximal 15 Min. eingestellt werden, deshalb sind die längeren Filme in mehreren Teilen angelegt, also nach dem Schauen die folgenden Sequenzen über den rechten Button <Videos> oberhalb des Filmfenster oder in der unteren Leiste bitte einfach raussuchen. Eine ausführliche Auflistung einiger Filme zum Kunstfestival sowie zu anderen Veranstaltungen der Künstlergruppe findet man aber auch direkt hier auf der Webseite der Nordsee-Insel Helgoland.
 
In den Jahren 2004 und 2006 übernimmt der Bundestagsabgeordnete Dr. Ernst-Dieter Rossmann die Schirmherrschaft für das Kunstfestival und spricht auch zur Eröffnung.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ansprache von MdB Dr. Ernst-Dieter Rossmann in der Konzertmuschel an der Landungsbrücke zur Eröffnung des Kunstfestivals "Kunst ist eine Insel" 2006
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Am nächsten Tag nimmt er sich viel Zeit und geht mit den Künstlern über die gesamte Insel, um sich die umfangreiche Austellung ausführlich anzuschauen und mit den Künstlern über ihre Arbeiten zu sprechen. Hier stellt er sich für ein Foto in die Muschelskulptur von Pierre-Paul Maillé aus Berlin.
 
 
 
 
Im Jahr 2004 besucht die Ministerpräsidentin von Schleswig-Holstein, Heide Simonis, zusammen mit MdB Dr. Ernst-Dieter Rossmann und der Landtagsabgeordneten von Schleswig-Holstein, Roswitha Müller Wiebusch in Begleitung von Bürgermeister Frank Botter das Kunstfestival auf Helgoland. Zunächst gibt es mit den Künstlern einen Sektempfang in der Galerie der Hummerbude PARADOX, danach besuchen alle zusammen einige Highlights der Ausstellung.
Sektempfang der Künstlergruppe PARADOX mit Heide Simonis (Mitte) in der Galerie der Hummerbude 2004
 
Im Jahr 2006 besucht der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Peter Harry Carstensen, die Nordsee-Insel Helgoland und wird von Künstlern der Künstlergruppe PARADOX im Südhafen begrüßt. Die chinesische Künstlern Gu Yingzhi überreicht ihm eine ihrer großen Kalligraphien als Geschenk, auf der sie historische chinesische Zeichen für Freundschaft und Völkerverständigung vereinigt hat. Peter-Harry Carstensen zeigt sich sehr erfreut und tauscht mit Gu Yingzhi einige Gedanken zu den deutsch-chinesischen Beziehungen aus, die von dem Künstler Christophe J.P. Didillon übersetzt werden.
Pressefoto mit Kalligraphie - von links: Gu Yingzhi, Peter Harry Carstensen, B.J. Antony
 
Mit Wechsel in der Leitung der Kurverwaltung Helgoland scheitert das umfangreiche und populäre Unternehmen an erheblichen Differenzen mit dem neuen Kurdirektor (heute bezeichnet als: Tourismusdirektor). Die Künstlergruppe PARADOX beerdigt daraufhin das Kunstfestival in einer offiziellen Traueranzeige im Monatsmagazin "der helgoländer" und einem Pressetext zum Hintergrund der Unstimmigkeiten, die nicht nur im "Hamburger Abendblatt" (Archiv) veröffentlicht werden. Hier noch ein Artikel im "helgoländer" im Juni 2009.
 


Inzwischen pflegt die internationale Künstlergruppe PARADOX einen regen Kulturaustausch mit chinesischen Künstlern. Gruppenausstellungen im deutschen Raum werden immer auch mit chinesischen Kunstwerken bestückt; Kunstwerke europäischer Künstler in ständig wechselnden Ausstellungen in China gezeigt.

Auf diese Weise verbindet PARADOX die einander fremden Kulturen, bringt die unterschiedlichen Sichtweisen östlicher wie westlicher Kunst den Menschen in beiden Ländern nahe und spannt Brücken der Verständigung zwischen den verschiedenartigen Welten und Mentalitäten.

Der erste Kontakt zu China entsteht bereits im Jahre 1998 durch die chinesische Künstlerin Gu Yingzhi, die im Internet auf die Werke B.J. Antonys aufmerksam wird und ihm eine Ausstellung in China anbietet. Er stellt ihr zunächst die umfangreiche Künstlergruppe PARADOX vor. Kurz formuliert: es entsteht eine intensive Freundschaft, die bis heute die Basis legt für viele gemeinsame Ausstellungsprojekte in China und Deutschland.

Die Künstlerin Gu Yingzhi, die in Tianjin unweit von Beijing lebt, genießt in ihrem Heimatland China besonderen Respekt. Ihre zunehmend abstrakten Kalligraphien sind berühmt und ihre einfühlsamen Katzenbilder bringen ihr den Ehrennamen „Queen of the cats“ ein. Sie ist u. a. Präsidentin des Huacui Forschungsinstituts für Kunst und Kalligraphie in Tianjin und Vizepräsidentin des Verbandes für chinesische Kalligraphie.

 

Im Mai 2002 reisen schließlich 8 Künstler der Künstlergruppe PARADOX zum ersten Mal ins Reich der Mitte, um dort im Bonsai-Garten des Wasserparks der Industriemetropole Tianjin 120 „Beispiele zeitgenössischer deutscher Kunst“ auszustellen. Diese Ausstellung wird in drei Wochen von 28.000 Gästen besucht und in Zeitungen, Funk und Fernsehen lebhaft diskutiert.

Weitere Ausstellungen folgen bereits im gleichen Jahr: Zunächst im Juli 2002 im Lan Shui Jia Qi in Tianjin und im Oktober 2002 innerhalb der renommierten „3. Great Wall International Exhibition“ an der Chinesischen Mauer in Xixian. Seit 2003 sorgt Gu Yingzi als „Art Director PARADOX in China“ für die regelmäßige Präsenz der Künstlergruppe. Davon zeugen Ausstellungen wie die in der Galerie von Lang Hong Yuan in Dalian (2003), im Shandong Provincial Museum der Provinzhauptstadt Jinan (2004), im Steingarten von Tianjin (2005), die ständige Galerie PARADOX in der „Royal Minor Villa“ in Tianjin (seit 2006), die „German Abstract Painting Exhibition“ in der BXMY Galerie von Tianjin (2006), seit 2007 die andauernde Zusammenarbeit mit dem „Tianjin Western Art Museum“, in dessen Räumen seitdem jährlich Ausstellungen mit wechselnden Bildern als „PARADOX special“ angeboten werden. Ab Ende 2009 sind einige der deutschen Künstler im exklusiven „Naga Club“ in Beijing vertreten. Im Mai 2010 wird nicht nur eine umfangreiche Ausstellung zusammen mit chinesischen Künstlern im Kultur- und Jugendzentrum von Hexi unter der Schirmherrschaft des Bezirksgouverneurs von Hexi eröffnet, im Anschluss daran wird ein gegenseitiges Protokoll über ein Kulturabkommen zwischen chinesischer und deutscher Seite mit Unterschrift und Stempel feierlich besiegelt. Verantwortlich dafür zeichnen als Ehrenvorsitzender der Künstlervereinigung Hexi, Liu Gousheng, die Generalsekretärin vom Hexi Literatur und Kunstverband, Meng Hua, der Vorsitzende vom Künstlerverband Tianjin, Liu Jianxiang, der Generalsekretär der Künstlervereinigung im Distrikt Hexi, Zheng Aimin, die Präsidentin des Huacui Forschungsinstituts für Kunst und Kalligraphie in Tianjin, Gu Yingzhi, sowie als Kurator der Künstlergruppe PARADOX, B.J. Antony. Im Wesentlichen wird in dem Kulturabkommen eine gegenseitige Förderung und Unterstützung der künstlerischen Arbeit schriftlich fixiert, wozu besonders die Durchführung von gemeinsamen Ausstellungen in beiden Ländern gehört, aber auch die künstlerischen Theorien aus den verschiedenen Kulturkreisen ausgetauscht werden sollen.

In Deutschland organisiert B.J. Antony mit der Künstlergruppe PARADOX seit Jahren Ausstellungen mit chinesischen Künstlern: einzeln und als Gruppe in verschiedenen Städten, innerhalb der ständigen Ausstellung in der Galerie PARADOX auf Helgoland und bei den PARADOX-Kunstfestivals. Dem Kulturaustausch im Besonderen ist das Projekt „Der Drache des Ostens und Westens“ gewidmet, das als Wanderausstellung seit 2004 durch Deutschland reist. Hier stellen europäische und chinesische Künstler ihre kulturelle Verschiedenheit am Symbol des Drachens dar. Das Projekt zieht seine verbindende Kraft aus der Spannung zwischen dem Drachen des östlichen Kulturkreises als Glücksbringer und Wohltäter und dem Drachen des westlichen Kulturkreises als Sinnbild des Bösen und der dunklen Macht und weckt mit seiner kreativen Vielfalt das Interesse, sich auf eine Reflektion der unterschiedlichen Kulturen einzulassen. Zuletzt war diese Ausstellung von August bis September 2010 im Chinesischen Kulturzentrum Berlin zu sehen.

Die Ausstellung "Der Drache des Osten & Westen" in Osterode 2005 kann als Video über youtube in zwei Teilen angeschaut werden. Einfach anklicken: Part 1 und Part 2

Als Kurator der Künstlergruppe PARADOX besucht B.J. Antony seit 2002 China bereits achtmal, die nächste Visite ist im September 2013 geplant. Er eröffnet dort nicht nur einige Ausstellungen, sondern reist mit Gu Yingzhi und ihren Freunden durch südliche wie nördliche Provinzen, wobei er viel über dieses wunderbare Land und seine Menschen lernt. Dieses Wissen möchte er vermitteln, nicht nur in Ausstellungen, sondern auch in den Filmen, die er über China macht oder mit seinen öffentlichen Vorträgen und Büchern. Der deutsch-chinesische Kulturaustausch bedeutet ihm Verständnis zwischen den verschiedenen Mentalitäten zu schaffen, um einen Grundstein zu legen für eine Freundschaft, die, wie es in China so schön heißt, „10.000 Jahre halten möge“.

Der Film über den Kulturaustausch in China kann über youtube erreicht werden, musste aber wieder aufgeteilt werden. Einfach anklicken: Part 1 - Part 2 - Part 3 - Part 4 -

Ständig sind in beiden Ländern Ausstellungsprojekte in Vorbereitung. In China hat B.J. Antony zum 10-jährigen Jubiläumsjahr des deutsch-chinesischen Kulturaustausches im Mai 2012 zusammen mit Gu Yingzhi und den deutschen Künstlern Christine Geweke (Hamburg) und Manfred Schaller (Nürnberg) eine Ausstellung mit Bildern von 12 Künstlern der Künstlergruppe PARADOX in der „Ling Long Ge Galerie“ im italienischen Viertel von Tianjin eröffnet. Von September bis November 2012 beteiligen sich die Künstler von PARADOX an dem „Binhai Art Festival“ im neuen Stadtviertel von Tianjin mit über 80 Werken. Eine weitere Jubiläumsausstellung wird für Oktober 2012 in der „Tanggu Exhibition Hall“ in Xingang, dem neuen Hafenbezirk von Tianjin, eröffnet. Hier werden Arbeiten von allen 22 derzeitig in China vertretenen Künstlern der Künstlergruppe präsentiert. Die Kooperation mit der „Tanggu Exhibition Hall“ ist langfristig angelegt, in Zukunft sollen dort wechselnde Ausstellungen zusammen mit PARADOX und chinesischen Künstlern durchgeführt werden.

B.J. Antony & Gu Yingzhi in Tianjin 2012

In Deutschland startet im Februar 2013 die Wanderausstellung zum Thema „Freundschaft“ mit chinesischen und deutschen Künstlern mit Unterstützung des Konfuzius Instituts Nürnberg-Erlangen, dem Amt für internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg und der Stiftung der Sparkasse Nürnberg.

 

Alle weiteren Entwicklungen können ausführlich in Wort und Bild überall auf der Webseite von PARADOX verfolgt werden...

Die Filme von B.J. Antony auf youtube zu PARADOX und überhaupt hier im Überblick
Dieser Kanal kann abonniert werden, dann wird man z.B. über alle Neueinstellungen informiert.
 

Direkter Link auf die Webseite von Gu Yingzhi

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